Solche, die in ihren zeitlichen Plänen Erfolg haben, sind zu ermahnen: sie sollen, wenn alles nach Wunsch geht, die Suche nach dem Geber nicht vergessen, ihren Sinn nicht nur auf die Gaben richten. Sie sollen die Pilgerfahrt nicht anstelle der Heimat lieben, den Reiseproviant nicht zum Hindernis auf ihrem Weg zum Ziel werden lassen und in der Freude am nächtlichen Mondschein nicht versäumen, das helle Licht der Sonne zu schauen. Sie sind daher zu ermahnen, ihre weltlichen Erfolge für Tröstungen in der Bedrängnis zu halten, nicht aber für den endgültigen Lohn.
Ähnliche Beiträge
Heiliges Leben
Veröffentlicht am„Umgürtet euch also im Geiste, seid nüchtern und setzt eure ganze Hoffnung auf die Gnade, die bei der Offenbarung Jesu Christi euch zuteil…
Der Gott des Menschlichen Herzens XV
Veröffentlicht amWann werden wir alle Härte überwinden durch Güte und Milde gegenüber den nächsten? Wann werden wir das Innere unseres Nächsten im heiligen Herrn…
Wenn ich der Teufel wär’…!
Veröffentlicht amMit diesen Worten begann ein seeleneifriger Vikar seine originelle Predigt. „Wenn ich der Teufel wär‘, dann würde ich euch nicht verführen, wie ihr…
Geistliche Werke der Barmherzigkeit
Veröffentlicht amdie Unwissenden lehren die Zweifelnden beraten die Trauernden trösten die Sünder zurechtweisen den Beleidigern gern verzeihen die Lästigen geduldig ertragen für die Lebenden…
„Ora et Labora “ und der Aufbau des christlichen Abendlandes
Veröffentlicht amDer heilige Benedikt von Nursia und seine Schwester Scholastika haben mit der Gründung des Benediktinerordens beim Aufbau des christlichen Abendlandes wegweisende Impulse gesetzt….

