Am 15. August 2026 ereignete sich ein brutaler Übergriff auf eine friedliche Gebetsaktion, der zu einer Auseinandersetzung zwischen Polizei und Antifa-Aktivisten führte. Wir haben den Verlauf der Gebetsaktion dokumentiert und unsere Freiwilligen zu ihren Eindrücken befragt.
Die TFP-Studentenaktion betete in Göttingen zusammen mit Freiwilligen der Aktion SOS Leben für das Ende der Abtreibung. Die Versammlung bestand aus dem Gebet des Rosenkranzes und dem Verteilen von Flugblättern. Die Versammlung blieb dabei durchgehend friedlich.
Ein Teilnehmer berichtet über seine ersten Eindrücke: „Gemeinsam mit anderen Lebensschützern versammelten wir uns auf dem zentralen Marktplatz im deutschen Göttingen zu einer öffentlichen Rosenkranzkundgebung unter dem Motto ‚Beten und handeln gegen die Sünde der Abtreibung‘.
Gemeinsam mit 40 Lebensschützern betete ich den Rosenkranz, verteilte Flugblätter und trat für den Schutz ungeborener Kinder ein. Eine Musikgruppe mit Dudelsäcken, Trommeln und Blechblasinstrumenten begleitete die Aktion und verlieh dem öffentlichen Platz eine schöne und zugleich entschlossene Atmosphäre.“ Ein anderer schätzte die Situation zunächst als ruhig ein: „Ganz am Anfang der Aktion in Göttingen, ging ich davon aus, dass es eine normale Aktion sein würde.“
Unsere Freiwilligen waren also nicht auf eine solche Aktion gefasst. Die Tage zuvor hatten sie nämlich ähnliche Veranstaltungen organisiert, die durchweg friedlich und ruhig waren, und ohne besondere Vorkommnisse. Besonders auch, weil es sich um eine religiöse Veranstaltung handelte, rechnete man nicht mit dem, was auf sie zukommen sollte.
„Direkt nach Beginn fielen mir einige Organisatoren des Gegenprotestes. Diese blieben da von Beginn bis zum Ende“, berichtet ein Freiwilliger. Ein anderer spricht von mehr als fünf Personen, die dem Antifa-Milieu zuzuordnen seien, die von Anfang an mobilisierten. Es kam zu diesem Zeitpunkt bereits zu Rufen und Anfeindungen und die Antifa begann zu organisieren.
Die starke Vernetzung der Antifastrukturen wird hierbei vor allem durch die Geschwindigkeit deutlich, mit der man den Gegenprotest organisierte. Es wurde auch berichtet, dass sich Personen an den Wahlkampfständen von den GRÜNEN, der SPD und Volt an dieser Organisation beteiligt haben sollen.
Ein Beitrag in den sozialen Medien zeigt außerdem, wie die Kommunikation erfolgte. Der Instagram-Kanal „Studisgegenrechts_goe“, eine Vorfeldorganisation der Antifa, sendete ein Bild der Gebetsaktion ca. eine halbe Stunde nach Beginn mit der Unterschrift: „Noch kein Gegenprotest, Passt auf euch auf!“. Sicher wurden auch interne Kanäle verwendet, um so schnell wie möglich zu mobilisieren.
Ein Teilnehmer beschreibt die Entwicklung des Gegenprotestes so: „Nach den ersten Minuten gab es schon Zwischenrufe, kurz danach konnte man auch schon radikale Linke identifizieren, die sich am Platz aufstellten und zuschauten, nach 10–15 Minuten waren auch schon 2–3 Antifa-Fotografen dabei, um uns zu fotografieren, und nach ungefähr 20 Minuten gab es schon einen Gegenprotest, die ersten Banner kamen dann auch schon nach kurzer Zeit dazu.“
Nach wenigen Minuten hatte sich also eine Menge an Gegendemonstranten zusammengefunden, die mit Rufen und Musik versuchten, die friedliche Versammlung zu stören und die Freiwilligen mundtot zu machen.
„Sie versuchten, unsere Gebete und Reden mit Geschrei, ‚Musik‘ und Lärm zu übertönen. Aktivisten, die Flugblätter verteilten, wurden beleidigt, mit obszönen Gesten bedacht und in einigen Fällen geschubst.“
Mit jeder fortschreitenden Minute wuchs die Gruppe zahlenmäßig an. Auch die Intensität der Störungen wurde immer größer.
Dazu kamen nun auch Transparente und Banner, die klar die linksextreme Gesinnung der Teilnehmer zum Ausdruck brachten: „Gay Communism now“, also „schwuler Kommunismus jetzt“, und „Make feminism a threat“, also „Macht Feminismus eine Bedrohung“. Doch daneben war auch eine Flagge des Bündnis 90/Die Grünen zu sehen und ein Fahrrad der Linkspartei.
Schon zu diesem Zeitpunkt kam es zu Versuchen, die Lebensrechtler anzugreifen. Einige aus den Reihen des Gegenprotestes versuchten, zu den Versammlungsteilnehmern vorzudringen, wurden aber von der Polizei aufgehalten, die dann dazu überging, eine Kette, um die Versammlung zu bilden, um ihren Schutz zu gewährleisten. Es wurde auch mit Gegenständen geworfen, unter anderem mit Nägeln. Eine Frau warf sogar Tomaten auf die Versammlung.
Außerdem wurde ein minderjähriger Teilnehmer sexuell belästigt, indem man ihn zu homosexuellen Handlungen aufforderte.
Des Weiteren verteilte der Mann am Grünen-Wahlkampfstand Verhütungsmittel, und das, obwohl sich unter den Freiwilligen auch Minderjährige befanden, die auch als solche erkennbar waren.
Ein Freiwilliger fasst die Situation so zusammen: „Der Gegensatz hätte kaum größer sein können: auf der einen Seite junge Katholiken, die friedlich den Rosenkranz beteten und öffentlich das unschuldige ungeborene Leben verteidigten; auf der anderen Seite eine Menschenmenge, die versuchte, sie niederzuschreien und vom öffentlichen Platz zu vertreiben.“
Doch die eigentliche Eskalation ereignete sich nach dem Ende der Versammlung. Beim Abzug der Teilnehmer, begann die Menge der Gegendemonstranten plötzlich, auf die Versammlungsteilnehmer zuzustürmen und diese anzugreifen. Das konnte zwar durch die Polizei verhindert werden, aber nun standen sich Protest und Gegenprotest direkt gegenüber und waren nur durch die Polizeikette getrennt. Die Teilnehmer bewegten sich jetzt zügig vom Platz.
Nun schloss sich eine Verfolgungsjagd durch die Göttinger Innenstadt an, bei der wiederholt Gewalt vonseiten der Gegendemonstration gegen die Polizei eingesetzt wurde, um zu versuchen, die Reihen zu durchbrechen und zu den Lebensrechtlern vorzudringen. Immer wieder versuchte die Polizei, die aufgebrachte Menschenmenge zum Stehen zu bringen, doch wiederholt schlug das fehl. Es konnten sich auch Einzelne durch die Reihen der Polizei schlängeln und kamen den Lebensrechtlern sehr nahe. Diese mussten mit Stangen und anderen Hilfsmitteln mithelfen, die Reihen der Polizei dichtzuhalten und das Durchbrechen der Antifa-Aktivisten zu verhindern.
Zuletzt musste die Polizei als Reaktion auf die Gewalt der linken Aktivisten Pfefferspray einsetzen, was dazu führte, dass der Gegenprotest gestoppt werden konnte und die Lebensrechtler zu ihren Fahrzeugen zurückkehren konnten.
Die Beamten ordneten einen Rückzug an. Sie mussten Eingänge, Ausgänge, Treppen des Parkhauses sichern, damit die bedrohten Christen herausfahren konnten. Anschließend eskortierte die Polizei die Wagenkolonne der ehrenamtlichen Lebensrechtler aus der Stadt. Die Ampeln auf Rot wurden von der Polizei ignoriert, um Göttingen schnell verlassen zu können.
„Angesichts des vorrückenden Mobs gerieten wir weder in Panik noch gaben wir unsere Grundsätze auf. Wir blieben zusammen, besonnen und standhaft, während die Polizei darum kämpfte, die Angreifer zurückzuhalten.
Das Ziel [des Angriffs] ist oft offensichtlich: Den Preis für die öffentliche Verteidigung traditioneller moralischer Grundsätze so hoch zu treiben, dass sich Katholiken und Konservative aus dem öffentlichen Raum zurückziehen.“
Nach eigenen Angaben wurden bei diesem Einsatz 12 Polizisten verletzt und es gab über 200 Gewaltanwendungen unterschiedlicher Form, die nötig waren, um den wildgewordenen Gegenprotest aufzuhalten. Von den Versammlungsteilnehmern der TFP-Studentenaktion und SOS-Leben wurde niemand verletzt.
Hier zeigt sich, welches Ausmaß der linke Hass und Terror erreicht hat. Eine friedliche Gebetsaktion anzugreifen, erfordert eine große Skrupellosigkeit. Das Ziel war hier ganz klar, Gewalt gegen die Versammlungsteilnehmer einzusetzen, und weil es dazu nicht kam, entluden die Linken ihre Gewalt an der Polizei.
Hier wurden entscheidende Grundrechte angegriffen. Das Recht auf Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und auf Religionsfreiheit. Fern von einem toleranten Umgang mit Andersdenkenden, hat man versucht, uns mundtot zu machen.
Wir können das nicht länger akzeptieren. Der Angriff auf Christen und Konservative hat bereits enorme Maße angenommen und die Tendenz von Gewalt und Hass ist steigend. Deshalb müssen wir uns wehren und uns organisieren, damit wir nicht von einer brutalen linksradikalen Bewegung zermalmt werden.
Hier finden Sie eine Bildergalerie: https://tfp-deutschland.de/goettingen-brutaler-angriffsversuch-auf-demonstration-gegen-abtreibung/

